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Angst

07 Jan 2012 12:37 #16453 von Arafna



:huh: :dry: ;) :)
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07 Jan 2012 14:12 #16454 von Martl
Liebe Uta,

ich kann Stefan und Löwenherz nur absolut zustimmen.

Wenn Du einem radikalen Mensch mit Achtung und Liebe gegenüber trittst, ihn ganz einfach annimmst wie er ist, denkt er nicht im Traum daran, Dir etwas zu tun.

Und Du kannst diese Angst nur hinter Dir lassen, wenn Du sie überwindest.

Setz Dich erst zu Hause hin, und stell Dir vor, wie eine Gruppe sehr wild und mächtig aussehender Männer um Dich ist. Du kannst sicher die Angst fühlen, wie sie in Dir hochsteigt. Nun halte inne, und frage Dich: Was glaubst Du wie viel Angst sie wohl in sich haben, um so einen Panzer zu benötigen? Und was glaubst Du, wie gut es ihnen tut, wenn endlich ein Mensch sie so nimmt, wie sie wirklich sind? Und nun sage zu Dir: Ich mag diese Jungs.

Fühlst Du wie Deine Angst sich auflöst, und ein heiteres Lächeln sich über Deinem Gesicht breit macht?

Wenn Dir diese Übung gelingt, kannst Du langsam in die Praxis übergehen. Vielleicht erst Nachmittags, und dann Abends.

Du wirst Dich befreien. Versprochen.

Und warum Menschen Dich immer wieder enttäuschen?

Nun Ja, sogar Freunde haben manchmal die Aufgabe, Lehrer zu sein. Ich denke, dass sie Dich lehren, Deine Macht nicht an andere abzugeben.

Liebe Uta, Du bist nun schon so weit gekommen in Deinem Leben, ich bin mir ganz sicher Du überwindest noch manche Hürden. Dir kann nichts geschehen.

An alle, die jetzt meinen, dass man Gewalttäter nicht lieben darf:
Ich meine nur wenn sie Liebe erfahren, und irgendwann feststellen, dass es nichts zu befürchten gibt, ändern sie auch ihre Weltsicht.

Alles Liebe,

Martl
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07 Jan 2012 16:19 #16456 von Ulli
@ Martl -Zitat: --an alle, die jetzt meinen, dass man Gewalttäter nicht lieben darf--

Ich habe in einem Film einen Satz gehört, der mir nicht aus dem Kopf geht:-- Die Menschen, die es, dem Anschein nach, am wenigsten verdienen, BRAUCHEN die MEISTE Liebe.!--
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07 Jan 2012 16:22 #16457 von Marlene
Zum Thema Angst

kommt mir aus eigener Erfahrung in den Sinn, die ANGST VOR DER ANGST.

Damit meine ich, eine Panik die mich völlig überraschend erwischt hatte.

Niemals zuvor hatte ich Angst bei Autobahnfahrten und Tunnel.
Letzten Sommer ist mir das passiert, mitten im Tunnel überfiel mich die Panik.
Da ich im Tunnel nicht einfach anhalten konnte, musste ich den ganzen Tunnel lang durchhalten, so konnte sich die Panik noch schön aufbauen.

Ende Tunnel kam die Rettung, endlich konnte ich auf dem Pannenstreifen anhalten.

Beruflich konnte ich weiterhin ohne Probleme Autobahnfahren unterrichten.
Privatfahrten, schon alleine der Gedanke, löste bei mir Panikgefühle aus.

Ich konnte daran arbeiten, anfangs war dann noch die Angst vor der Angst.
Ich habe mir kleine erste Schritte zugemutet, so das immer die Möglichkeit hatte, dieselbe zu verlassen, wenn das Herzrasen und die Atemnot heftig wurde.

Anfangs habe ich mir die Hilfe von der Hypnose genommen, und so konnte ich es von einer Skala am schlimmsten 10 auf 2 runter fahren. Der Rest war, mich immer wider dem zu stellen,
auch Heute wieder, bewusst Autobahn fahren.

Schon am Morgen spürte ich, Heute ist es ok, es gibt aber nach wie vor Tage, wo ich mich dem nicht stelle.

Ich erlaube mir, diese Angst langsam abzubauen, und wieder ins Vertrauen zu kommen.
Ich merke in all dieser Zeit auch, wie länger ich mich der Autobahn nicht stelle, desto mehr baut sich wieder die Angst vor der Angst auf.

Lustigerweise fühle ich mich mit meinen Kunden auf der Autobahn ziemlich wohl, auch wenn es ihre erste Fahrt ist.

Und kurze Zeit danach, meldeten sich auch Kunden an, die speziell ihre Ängste auf der Autobahn abbauen wollten, bereits im Besitz ihres Führerscheins.

War spannend zu sehen, wie genau ich in dem Moment das gleiche anzog, und über meinen Schatten springen lernen durfte.


Zum Thema Angst vor Angriffe auf der Strasse, die mir in der Jugend oft passiert sind, und ich mich dann endliche entschloss Selbstverteidigung zu lernen, um eben eine andere Energie auszustrahlen, ist tatsächlich so gewesen, danach hat mich nie mehr jemand angegriffen.

Vor einigen Jahren war mal ein Jugedlicher ziemlich angriffig, meine Reaktion war ohne zu überlegen, ich packte ihn sofort, ohne daran zu denken, dass etwa noch 10 andere Jugedliche um ihn herum waren, ich realisierte es erst, als diese sich eiligst davon machten, weil ich sofort zugepackt hatte, dann musste ich über meine und deren Reaktion innerlich lächeln.

Eine Frau rief sofort die Polizei, die sich dann bei mir meldete, ob ich eine Anzeige machen wollte, weil ich angegriffen worden sei, grins, ich musste lachen und musste zugeben, dass er mich nur verbal angegriffen hatte, und ich eine unbedachte Reaktion gemacht habe, ich hätte ihn gepackt, zwar nichts gemacht, doch meine Haltung musste sehr bedrohlich gewirkt haben, dass sich alle anderen davon gemacht haben, ausser den, den ich im Griff hatte.

Ich kann nur bestätigen, dass mich das Jiu Jitsu selbstbewusster gemacht hat, und ich in dem Moment keinen Augenblick an die Angst vor der Gruppe gedacht habe, erst später, habe ich bemerkt, welches Risiko ich eingegangen war, wenn sich die Freunde nicht von der Fläche gemacht hätten.

In dem Fall war Angriff die beste Verteidigung, und ich habe viel aus dem Ereigniss für mich heraus nehmen können.

Danke Martl, für dein Thema, und Danke Euch allen, für Eure Sicht, Eure Beiträge.
Marlène
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10 Jan 2012 09:53 #16511 von Marlene
Liebe Celestine Freunde

Ich habe die 10. nach langer Zeit mal wieder angefangen zu lesen.

Kapitel DIE ÜBERWINDUNG DER ANGST.

Mühsam hob ich meinen Rucksack auf, wobei eine neue Welle der Angst meinen Magen zusammenzog. Da ich mich in der offenen Felslandschft ungeschütz vorkam, beschloss ich, zu den Hügeln weiter südlich zurückzuwandern, bis ich fähig war, alle weiteren Entscheidungen zu treffen.......

Die Zerrissenheit kommt darin auch vor, ist in dem Fall, kein Zufall, dass ich gerade jetzt das Buch nach vielen Jahren wieder mal lese, nachdem sich bei mir, in der Entwicklung viel bewegt hat.

Es liesst sich nochmals ganz wie ein neues Buch.

Herzlichst Marlène
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10 Jan 2012 12:37 #16520 von Rita
Liebe Marlène,

das passiert mir oft, dass ich ein Buch nach längerer Zeit wieder in die Hand nehme und es mit völlig anderen Augen lese. Ich marker sehr viel in meinen Büchern und daran kann ich erkennen, was mir damals wichtig war, wie es sich für mich heute anfühlt und es hilft mir auch zu sehen, wie ich mich entwickelt habe.

Was dein Erlebnis mit der Gruppe Jugendlicher betrifft - ähnliches habe ich auch erlebt. Hier im Park kamen mir vier knüppelschwingende Jugendliche entgegen mit dem Gesichtsausdruck "au fein, ein Opfer". Ich hatte aber überhaupt nicht die Absicht, Opfer zu sein. Ich blieb stehen, schaute einen nach dem anderen direkt ins Gesicht und stellte die Frage:"Ist was?" Ich hatte das sichere Gefühl, dass die Jungs mir nichts tun würden, stellte ihnen aber meine ganze Energie entgegen. Einer nach dem anderen wurde unsicher, schaute zu Boden, sie schlugen mit ihren Knüppeln vor Zäune und Bäume, fingen an, sich gegenseitig zu schubsen und es traf mich der eine oder andere fragende Blick. Sie gingen um mich herum, dann an mir vorbei. Ich drehte mich um und sagte:"Alles klar?" Sie lachten teilweise verlegen, zwei sagten "Jepp", und die ganze Gruppe ging ihres Weges. Zwei drehten sich noch einmal um, schauten mir ernst ins Gesicht und der eine von ihnen schüttelte den Kopf. Die ganze Gruppe ging dann ruhig weiter, ohne Randale, ohne ihre Knüppel zu schwingen, sie unterhielten sich.
Während der ganze Zeit hatte ich nicht ein Fünkchen Angst. Ich war mir ganz sicher, dass nichts passieren würde.

Liebe Grüße von
Rita
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