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Berufung

07 Jan 2012 18:42 #16459 von Martl
Grüß Euch,

das Thema Berufung, beschäftigt mich schon lange.

Nur, mit 15 zur Zeit der Berufswahl, da war mir das noch sowas von wurst.

Da ich sehr vielseitig interessiert bin, und ich auch den Ehrgeiz habe, meine Interessen auszuleben, kann ich schon von mir behaupten, dass ich allerhand kann. Aber eines kann ich nicht: Bei einer Sache zu bleiben.

Früher hab ich immer geglaubt, dass das daran liegt, weil ich meine wahre Berufung noch nicht gefunden hab.

Heut weiß ich, für mich ist die Erfahrung wichtig, zu wissen wie es ist ... zu tun. Und als Berufung sehe ich immer nur mein aktuelles Projekt.

Langsam gelingt es mir auch verschiedene Interessen miteinander zu verschmelzen.

Doch manchmal glaub ich, an meiner wahren Berufung meilenweit vorbei zu leben.

Wie geht es Euch damit?

Alles Liebe,

Martl
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07 Jan 2012 19:37 #16460 von Marlene
Lieber Martl

ich vergleiche dein Thema mit der Lieblingsspeise.
Die mag man auch nicht jeden Tag gerne essen. :)

Abwechslung macht sicher Spass.

Und wenn Du Vielseitig bist, kannst Du dies ja auch ausleben.

Ich hab früher oft den Job gewechselt, als es noch leicht war, und ich noch jünger war.

Mein schönster Arbeitsplatz war genau dort, wo kein Tag die gleiche Arbeit auf mich wartete, und ich viel neues lernen und ausprobieren konnte.

Inzwischen ist meine Abwechslung die Kunden, die einen gehen, Neue kommen, jeder ist anders, und immer wieder neue Herausforderungen.

Stammkundschaft gibt es bei mir niormalerweise nicht :-)

Liebe Grüsse
Marlène
07 Jan 2012 23:07 - 07 Jan 2012 23:18 #16462 von kathrinro
Stammkundschaft in der Fahrschule :woohoo: Was für eine tolle Idee. :laugh: Also, liebe Marlene, daran solltes Du arbeiten. B)

Lieber Martl,

das kommt mir auch sehr bekannt vor. Ich glaube, irgendwo hatten wir das Thema auch vor längerer Zeit so ähnlich schonmal.

Doch manchmal glaub ich, an meiner wahren Berufung meilenweit vorbei zu leben.

Da gibt es eine Bachblüte: Wild Oat

Ich habe mich in der Beschreibung in vielen Punkten wieder erkannt. Ich habe sie auch eine Zeit regelmäßig genommen.

Aber ich glaube, mehr geholfen hat mir meine akribische Suche.
Ich habe mich durch alles was ich so mache und gemacht habe sozusagen hindurchgefühlt:
Welche Gefühle verbinde ich beispielsweise mit dem töpfern ? Welche davon sind mir angenehm, welche eher unangenehm. Was genau ist mir angenehm oder unangenehm ?
Ich liebe zum Beispiel das drehen an der Scheibe. Das gleiten des Tons in meinen Händen, den Geruch, die sanfte bewegung, das wachsen..... aber das allein ist es nicht. Die Essenz ist dieses Gefül, dass es eigentlich so unfassbar ist. Diese weiche Masse, die einerseits Kraft braucht um beherrscht zu werden, sich in die Mitte zu fügen, andererseits aber ganz viel Feingefühl, Zartheit, um nicht zerdrückt zu werden. Und wenn die Wandung eines Gefäses immer dünner wird, immer weicher wird durch das ständig hinzugefügte Wasser, dann braucht es ein gutes Gespür für die Spannung des Gefäßes, damit es nicht einfach zusammen sackt.
Es ist das genaue hinspüren, das starke verbunden sein, was mich am drehen so begeistert.

Auf diese Weise habe ich alle Gefühle in allen möglichen Tätigkeiten untersucht: neben der Töpferin auch die Sängerin, die Fahrerin, die Therapeutin.... und ich bin während dieser Untersuchung ganz überraschend auf ganz neue mögliche Bereiche gestoße. Ich habe mir angeschaut, was an Schriftstellerin so dran wäre, auch die Schamanin ist mir plötzlich untergekommen. Das habe ich gleich noch mit genommen, obwohl es bis dahin noch garnicht in meinem Repertuar war. Ich habe mir auch die Berufe meiner Eltern nochmal so ganz Celestinisch vorgenommen. Welche Essenz steckt dort für mich drin ?

So habe ich die Möglichkeiten einerseits erweitert, andererseits hat sich aber endlich das Kernstück herauskristallisiert - Das was ALLEM innewohnt. Das, was die Essenz aller vereint.

Nun arbeite ich gerade darauf zu, nochmal ganz neu Ausbildung zu machen. Und zur Zeit, also schon seit letztem Sommer, habe ich das Gefühl, "der Weg legt sich mir unter die Füße".
Und ich bin gespannt, was sich dann von all dem, was ich kann einen neuen Platz in meinem Leben sucht. Alles ist gerade dabei, sich neu einzusortieren, sich neu zurecht zu ruckeln in meinem Leben.
Aber erst einmal krabbelt das große, das starke, das Herzensstück aus dem ganzen Gewusel heraus ans Licht, kann sich endlich ausbreiten.

Liebe Grüße,
Kathrin.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Infinity
07 Jan 2012 23:38 #16463 von Marlene
Liebe Kathrin

schmunzel, über das daran arbeiten.... An der Stammkundschaft...
Ich verzichte gerne zum Wohle beider beteiligten Seiten. :laugh:

Meine Gedanken zu deinen Worten an Martl...

Wir stehen auch mit ganz vielen Menschen in den verschiedensten Beziehungen, und jeder einzelne inspiriert und auf seine Weise, an Allen gefällt uns eine ganz bestimmte Eigenschaft oder Gabe, was es auch immer sei.

Ich haderte mal in meiner Beziehung, bis eine liebe Freundin zu mir sagte, dass ich niemals alles in dieser einen einzigen Beziehung finden könnte.
Das war noch lange vor dem Celestine Buch, ich habe vermutlich ganz schön diese Szene gespielt die der Junge Mann mit der Frau spielte, Energie abziehen... :woohoo:
(ich vergebe mir, ich habe daraus gelernt) :-)

Wir entwickeln uns ja auch weiter, warum sollten sich nicht unsere Gaben mit bewegen.
Ich denke das es ganz gut möglich ist, das wir auf allen Gaben unseren Weg laufen.

Im jetzt leben bedeutet für mich, egal welche Arbeit ich gerade tue, mit Freude angehen, natürlich gibt es Dinge die ich gar nicht gerne anfange, z.B. Staubsaugen, doch danach finde ich es toll, es ist für einen kurzen Moment wieder sauber... :evil:

Für mich war klar, ich will nicht mehr im Büro dauernd Papier wälzen, versteckt in irgendwo abseits, oder irgendwo mitten drin, Empfang usw.

Ich wollte in Kontakt mit Menschen sein bei meiner Arbeit, doch niemals wollte ich Fahrlehrerin werden. Was ich dann mit über 40 auf dem zweiten Bildungsweg doch noch getan habe.
Mit der Ungewissheit, ob ich das überhaupt machen will, ob das überhaupt meine Gabe ist, ich hatte nicht mal die Vision, und doch bin ich auf dem richtigen Weg, der auch ein paar Stolpersteine für mich bereit hält, bzw. gehalten hat.
Mit jedem Stolperstein bin ich um eine Erfahrung weiter gekommen.

Selbst meine Angst vor der Angst hat mir gutes gebracht, ich weiss jetzt wie sich jemand fühlt, was der Körper alles in Bewegung setzen kann. Niemals hätte ich es mir mit einer solchen Heftigkeit vorstellen können.

Im Vertrauen sein, dass wir in uns die grösste Kraft haben, unsere Herzensenergie die uns auf den richtigen Weg führt.

Vielleicht machst Du mal eine Ausbildung in der Betreuung von gewissen Menschen, denen Du das Töpfern, das Singen, das Malen, all deine Gaben vermitteln kannst, alles sehr gut unter einen Hut bringen kannst, inkl. deinem Schamanischen Wissen, und am Ende schreibst Du ein Buch darüber...

Meine Vision für Dich, schmunzel und zwinker ;-):-)

Alles Liebe Euch, meine Seelenbrüdern und Schwestern

Marlène
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08 Jan 2012 00:19 - 08 Jan 2012 00:28 #16464 von kathrinro
Oh, Marlene, dem muß ich nun doch noch schnell etwas hinzufügen, ehe ich ins Bett schlüpfe (hab jetzt extra den PC nochmal angemacht,weil das Thema immer noch so getriggert hat. Aber ich glaube, jetzt ist etwas endlich an den richtigen Platz gerückt):

Ich glaube nicht, dass ich jemals jemandem das töpfern beibringen werde.
Eigentlich gab es nur bei diesem einen Job, beim töpfern, ein Gefühl, das mir richtig unangenehm war : an dem Tonklumpen festkleben und mich im Kreis drehen. Mal ganz drastisch ausgedrückt. Aber die Essenz davon ist, dass ich mich schlichtweg unterfordert fühle mit dieser Tätigkeit. Das macht mich völlig wahnsinnig.

Das töpfern hat mich viel gelehrt. Ich kann diesen Lehrmeister nun loslassen. Mag sein, dass ich ihn in einer ruhigen Stunde ab und zu noch besuche..... alleine.... zum gemeinsamen meditieren.....

Danke für den Impuls. Das war ein Puzzleteil, das noch gefehlt hat.

Eine gute Nacht Dir.
08 Jan 2012 09:33 #16465 von Ruth
Hallo Marlene,
Hallo an Alle,

zudem von Dir geschriebenen, Marlene: "Ich wollte in Kontakt mit Menschen sein bei meiner Arbeit, doch niemals wollte ich Fahrlehrerin werden. Was ich dann mit über 40 auf dem zweiten Bildungsweg doch noch getan habe." habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass es bei mir die Dinge zu tun sind, die ich NIEMALS tun will.

Liebe Grüße, Ruth
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Infinity