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Berufung

13 Nov 2012 10:44 - 13 Nov 2012 10:47 #18644 von gingka
"Dinge zu tun sind, die ich NIEMALS tun will."
Vielleicht geht zuviel Energie, zuviel Aufmerksamkeit in das NIEMALS und dann wird grad das Wirklichkeit!

Liebe Grüße in die Runde
Gingka

Oh, je. Ich bin wirlich noch zu neu; und noch nicht mit der Technik des Postens so vertraut, dass mein Kommentar an der Stelle landet, wo er eigenltich hin sollte.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
13 Nov 2012 15:58 #18646 von Bea
Ich sag auch mal danke für deine Antwort :)

Dein Satz gibt mir eine Antwort und ich denke jetzt mal darüber nach.

An positive Affirmationen, danke

Lieber Gruß

Bea
13 Nov 2012 17:53 #18647 von esbe
Mit dem Thema Berufung beschäftige ich mich intensiv seit einiger Zeit. Für mich ist es so, dass jeder Mensch sein eigenes Lebensziel hat, das aus zwei Aspekten besteht:

Zum einen will die Seele menschliche Erfahrungen machen. Die Materie und das Erden-Dasein bietet dazu besondere Möglichkeiten, die der Geist alleine nicht hat. Hier auf der Erde ist alles verbindlicher, d.h. Materie ist langsamer und bindet uns an etwas. Die Seele kann also auf den Lernplaneten Erde eine Art Forschungsauftrag mitnehmen - so ähnlich wie Astronauten Forschungsaufträge in die Schwerelosigkeit mitnehmen. Vorstellbar ist, dass die damit zusammenhängenden Erfahrungen, die die Seele macht, auch anderen Wesen dient, also der Gemeinschaft der inkarnierten und nicht-inkarnierten Seelen. Jeder dieser "Forschungsaufträge" ist sehr individuell und der Grund, warum wir teilweise aus subjektiver Sichtweise unangenehme oder schwierige Lebensumstände für unsere Inkarnation wählen. Einen solchen Auftrag erkennen ich, wenn ich eine besondere Neugier für etwas mitbringe, das nicht zwangsläufig identisch ist mit dem Interesse der Gemeinschaft. Dieser Aspekt der Berufung findet sich im Geist wieder.

Zum anderen ist die Inkarnation als Mensch sozialer Natur. Unser Herz trägt diese Funktion. Unser Herz ist bestrebt, Teil des Ganzen zu sein, der Gemeinschaft bestmöglich zu dienen und wir dienen am besten, wenn wir unsere größten Fähigkeiten mit dem abgleichen, was am dringendsten für das Gedeihen der Gemeinschaft gebraucht wird. Mathematisch wäre das in etwa so, dass wir am glücklichsten sind, wenn das Produkt aus Fähigkeiten und Dringlichkeiten maximal ist. Interessanterweise ist der Dienst an der Gemeinschaft ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Die entsprechende Wahrnehmung bezeichnen wir als Mitgefühl. Mitgefühl kann uns an unsere Berufung erinnern. An sich funktioniert das Ganze prima: Eine Aufgabe nimmt an Dringlichkeit ab, wenn sich viele fähige Menschen darum kümmern und eine nächst-dringlichere Aufgabe gewinnt an Bedeutung.

Aus beiden Aspekten entsteht ein Spannungsfeld zwischen Wunsch nach Individualität und Gemeinschaft. Das menschliche Leben bewegt sich zwischen diesen Polen hin und her und hält eine Entwicklung in Gang. Dies ist sogar in geschichtlichen Entwicklungabschnitten zu beobachten (vgl. "Gott 9.0" von M Küstenmacher u.a.).

Um also der Berufung nahezu kommen, frage ich mich: was macht mich neugierig, also was weckt das Interesse meines Geistes - und was berührt mein Herz.

Die Krux an der Geschichte ist unsere Angst. Sie führt dazu, dass wir uns die oben genannten Fragen nicht stellen. Die Anspannung führt dazu, dass wir keinen Kontakt zu Seele und Herz aufbauen können. Statt Vertrauen entsteht Verzweifelung. Wir verlieren unsere Berufung aus den Augen und versuchen uns Bedingungen anzupassen, die unser Überleben sicherstellen sollen. Angst kommt daher, dass wir den Bezug zur Realität verloren haben. Denn die Realität ist Liebe. Angst lernen wir von denen, die auch Angst haben und von denen wir tatsächich oder vermeintlich abhängen und denen wir uns daher anpassen. Da die Angst keine Verstandessache ist, sondern in den Körperzellen sitzt, können wir ihr nur schwer verstandesmäßig beikommen. Die Überwindung der Angst ist möglich, wenn wir Menschen folgen, die in dieser Beziehung weiter sind als wir. In Gemeinschaft mit solchen Menschen fühlen wir Vertrauen und Liebe, was unserem Körper signalisiert, dass er sich langsam entspannen kann. Wir fühlen uns geschützt. Wichtig dabei ist: wir "denken" nicht das Vertrauen, sondern wir nehmen es wahr als Entspannung.

Diese Betrachtung zeigt auf, wann unser Denken wertlos wird: sobald unser Denken Ersatz wird für mangelndes Gefühl bzw. mangelnde Wahrnehmung, erzeugt es Verwirrung. Demnach ist es wichtig, die Berufung zu fühlen. Sie ruft Dich, wenn Du aufgibst zu überleben - wenn Du keine Angst mehr um Dein Leben hast.

Dies schreibe ich hier für mich - und vielleicht für Dich - wenn es Dir dient, lass es mich wissen <3

Alles Liebe
Stefan
13 Nov 2012 19:23 #18648 von Bea
Hallo Stefan, :cheer:

also erstmal ein herzliches Dankeschön für deinen Beitrag.

Ich sag nur: Hut ab, weil du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.

Dein Wort spricht mir aus dem Herz und aus der Seele, um was es dabei geht.

"Fühle dich aufgehoben und sei eins mit dem Universum und lasse dich fallen"...

In der Leichtigkeit des Seins und mit deinem unendlichen weiten Geist kannst du alles;

Vertrauen ist die Basis von all dem was einst werden soll.

Mit diesem Urvertrauen, das in jedem Menschen vorhanden ist, kann man alles bewältigen.

Wenn man die Berufung gefühlt hat, dann weiß man im Innern, es gibt eigentlich nur noch

diesen einen Weg. Diesen Weg sollte man verfolgen, um an sein Glück zu gelangen und um die

Menschen glücklich zu machen, denn das ist das eigentlich Ziel. Das eigene Glück mit dem

Glück eines jeden zu verbinden :)

Dabei darf man nicht vergessen: Der Weg ist das Ziel, nicht das ankommen.

Auf diesem Weg trifft man oft Menschen, die zweifeln, die sogenannten Zweifler,

die anderen sind mit Ängsten geplagt, die Ängstlichen dieser Welt oder man trifft

die Ungläubigen oder die Menschen, die Dinge nur einfach belächeln.

Ich denke, Ihnen sollten man nicht schenken, einen Augenblick des Seins, man sollte

einfach weitergehen und auf seine innere Stimme hören, denn sie hält einem nicht davon ab,

seinen Weg weiter zu gehen. Sie ermahnt einem manchmal, seinen Weg zu Ende zu gehen, wenn

man von ihm abgekommen ist. Wenn dies der Fall ist, kann sie auch hin und wieder etwas

lauter werden. Hört man ihre Stimme nicht und geht verbohrt seinen Weg weiter, wird sie

einen verfolgen und zwar so lange, bis man bereit ist zu glauben.

Auf diesem Weg bekommt man ganz viele Lernaufgaben gestellt. Je nachdem, wie gut oder

schlecht man diese Aufgabe bewältigt, ich gehe mal von dem Guten aus :), kommt man auf der

Treppe eine Stufe höher.

Dabei ist es ganz wichtig, dass man mit Menschen zusammen ist, die einem Vertrauen und

denen du vertraust. Eine Heimat kannst du nur finden, wenn du bereit bist alles hinter dir

zu lassen und vertrauensvoll deinen Weg nach vorne gehst, in Achtsamkeit und Würde.

So bin ich einst ein Wanderer zwischen den Welten geworden, der nicht sucht, sondern findet,

der nicht bindet, sondern hält, das Band, das einst zerrissen und doch immer da.

In diesem Sinne :) Liebe Grüße Bea
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, esbe
13 Nov 2012 19:25 #18649 von esbe
großes :-)