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Die innere Stimme

16 Nov 2014 16:14 #20233 von Bea
Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt.

Eckhart Tolle

Wie wichtig ist es demnach, einfach mal in der Stille zu sitzen und auf sein Innerstes zu hören?
Oft genug ist es aber so, dass du deine innere Stimme gar nicht mehr wahrnimmst, dass der Alltag dich auffrisst und Hektik und Stress dein Leben bestimmen, mal einfach so auf den Punkt gebracht.

Wie viel innere Stimme in dem Leben eines Menschen ist dann noch übrig?

Hallo Ihr Lieben, der Spruch von Eckhart Tolle ist mir eben beim Lesen eines Beitrages bewusst geworden, aus dem Grund möchte ich auch darüber schreiben.

Ich schreibe den Beitrag nicht nur für mich, sondern auch für all die Menschen, die ihre innere Stimme verloren haben und auch schon lange nicht mehr zuhören, vielleicht, weil sie es nicht mehr wollen, andere aber haben es verlernt.

Dabei kommt mir das Thema Sucht ganz groß auf den Teller, denn Menschen, die abhängig sind, sei es von Alkohol, Drogen etc. können ihre eigene Stimme nicht mehr hören.

Zum Teil erlebe ich das in dieser Zeit, in der Zeit der Stille, wir haben November, ein Monat der Ruhe, ein Monat, in dem man draußen nicht mehr so viel unternehmen möchte und Zeit hat, auf die Ereignisse des vergangen Jahres zurückzublicken.

Wo mich dieser Beitrag hinführt, weiß ich noch nicht genau, ich möchte daran anknüpfen, einen Weg zu finden, wo Menschen glücklich sind. Ich weiß nicht, ob es dann ausreicht, wenn man sagt: „ Es tut mir leid, bitte verzeih mir, ich liebe dich, ich danke dir“….

Damit ist dem anderen wohl auch noch nicht geholfen. Klar ist, das Verzeihen fängt bei einem selber an und die Selbstliebe wird ganz groß auf die Fahne geschrieben. Im Außen bekommt man dann gespiegelt, wer oder was gerade Wichtigkeit hat und was man abzuarbeiten hat.

Aber im Grunde genommen, wenn wir alle miteinander verbunden sind, sind wir dann nicht alle auch voneinander irgendwo abhängig?

Ist es nicht so, wenn ich mich als den wichtigsten Menschen in meinem Leben ansehe und nur auf meine innere Stimme höre, dass ich dann nur noch im Eigennutz handele und gar nicht mehr für andere da sein kann? Dann ist es meine innere Stimme, die zu mir spricht und mir meinen inneren Weg zeigt, aber was passiert mit all den anderen Menschen da draußen? Darum mache ich mir Gedanken….

Wie ist das mit der Eigenliebe und der Liebe zu den anderen Menschen? Oft genug wird man missverstanden angeschaut, wenn man jemandem Liebe gibt und dann wird man gefragt, was ist Liebe? So was gibt es bei uns nicht und man wird als Außenseiter abgestempelt, der anders tickt und nicht mit der Masse mitläuft.

Im Grunde genommen, geht es mir um Menschen, die sich nicht mehr selber helfen können.

Teils sind sie von ihrer Kindheit geprägt, teils auch aus Erfahrungen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben. So komme ich doch oft zu dem Entschluss, dass in der Kindheit und bei den Eltern die Weichen für ein glückliches Leben gestellt werden.

Wie viele kaputte Menschen laufen umher, die zum Teil suizidale Gedanken haben und ein schweres Trauma in sich tragen, was sagt die innere Stimme zu diesen Menschen?

Es macht mich traurig, dass das Ego eines Menschen immer noch so einen großen Stellenwert besitzt, dass Menschen, die sich lieben, gegeneinander kämpfen, anstatt in Liebe und in Harmonie den Rest ihres Lebens glücklich miteinander verbringen.

Was tue ich demnach, im Selbstschutz auf meine innere Stimme hören und das tun, was sie mir sagt oder diese zu verleugnen, nicht hinzuhören und das zu machen, was mir andere vordiktieren?

Und was ist die innere Stimme? Ist es mein allumfassendes Sein, die Göttlichkeit in mir?

Wer dem Ruf seiner inneren Stimme folgt und seinen Weg, seinen eigenen Weg geht, ist dieser Mensch in Grunde genommen nicht ein einsamer Mensch, denn dann vergisst er rundherum alles, alles ist nicht mehr wichtig. Dann bin ich nur noch „Ich“….

Alles darf sein in mir, alle Verletzungen, alle Wunden, die Narben heilen später, was sagt dir deine innere Stimme und was lebst du? Lebst du das Schöne, das Bunte, das Helle, das Glückliche oder schaust du dir auch mal die andere Seite an?

Das waren meine Gedanken im November heute an einem Tag der Stille, in dem ich meiner inneren Stimme zugehört habe.

Von daher viele Grüße und eine besinnliche Zeit

Alles Liebe für euch Bea :)
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18 Nov 2014 16:49 #20234 von Richard179
Danke Bea, schön deine Gedanken fließen zu hören. Sie kommen von innen. Sie erreichen uns, weil du über das Innen mit uns verbunden bist. Und trotzdem bist du nicht abhängig von uns, nur weil wir zuhören.

Zwei große Themen von Eckhart Tolle, die Stille als Portal. Und zum anderen das was uns abbringen kann von der inneren Stimme und uns auch vereinnahmen kann. Er nennt letzteres den "Schmerzkörper". Denn wenn wir in gewisser Weise reagieren, uns vereinnahmen lassen, dann tragen wir entsprechende Muster, Ängste und Sorgen mit uns, als Energie, gleichsam als Wolke, die uns besetzen will und auch noch Eigendynamik entwickelt.

Die innere Stimme erscheint über die Wahrnehmung durch den Körper. Es ist die Stimme der Seele. Du kannst gar nicht ausschließlich auf deine Seele (innere Stimme) hören. Denn in der Sprache der Seele schwingt auch Mitgefühl. Sie lebt die Verbindung mit anderen Menschen, ist nicht getrennt. Wenn du also glaubst, allein deiner inneren Stimme zu folgen und es erscheint dabei kein Mitgefühl, dann ist es das getarnte Ego, das die Illusion der inneren Stimme aufgegriffen und für irgend einen Vorwand genommen hat (oft überdeckt es damit alte Dramen und niederere Zustände). Dein Ego meint es ausschließlich gut mit dir selber. Doch führt es dich in die Trennung und damit sehr oft auch in Krankheit und Isolation.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir wählen können, unsere Bewusstheit anzuheben. Wie immer auch der Schmerzkörper dich umtreiben und plagen mag. Er ist etwas, das dir folgt. Das bist nicht du selber. Und in den Momenten, in denen du bei der inneren Stimme bist, kann dich der Schmerzkörper nicht vereinnahmen oder dir glauben machen, das seist du selber. Mehr noch. Die Seele löst den Schmerzkörper nach und nach auf. Es beginnt mit der Bewusstheit, dass du einen Schmerzkörper hast.

Alles Liebe,
Richard
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21 Nov 2014 21:59 #20235 von Kimm
Hallo Richard

Was verstehst Du unter dem begriff Schmerzkörper das ist mir neu.

Ich gehe bis her davon aus das ich durch meine Handlungen mir selber schmerzen zu füge. Die es gilt zu vermeiden.

Aber so wie ich das verstehe ist der Schmerzkörper, schmerzen die ich erleiden muß?

Gruß Kim
22 Nov 2014 09:25 #20236 von Richard179
Hi Kim, "Schmerzkörper" verwendet nur Eckhard Tolle als Begriff. Und er beschreibt damit sein energetisches Modell.

Spirituell betrachtet sind wir ja alle Energie und Information. Und unsere Muster, Dramen und Schmerzen sind als Energieverdichtungen und Energieblockaden bei uns und in uns vorhanden. Jedes Unwohlsein und jede Reaktion hat so seine Ursache als Energieverdichtung, die so gespeichert ist. Und jede Enegieverdichtung wurde einmal gebraucht.

Tolle beschreibt in "Jetzt" genau, was er damit meint. Doch wir können uns das als Wolke der negativen Energie um uns vorstellen, die nicht zu unserem Kern gehört, aber uns anhaftet und uns folgt. Mehr noch. Diese Wolke entwickelt auch Dynamik und zeigt ein Verhalten wie ein (böses) Wesen. Spüren wir unseren Kern und daneben etwas, das uns besetzen, umtreiben oder einnehmen will, dann können wir es wahrnehmen und unser Bewusstsein darauf richten. Und damit geschieht auch Auflösung und Transformation.

Dazu kommt mir gerade das erste Gebet der Gebetsheilung in den Sinn:

Der heilige Atisha
Heilt Wunden und Schmerz
Das Böse zur Hölle (Transformation, Leuterung,..)
Das Gute zum Herz
3 mal wiederholen, dann:
im Namen der Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes Amen.
Das Ganze 3 mal.

Heilgebete wirken am Besten nach einer Einweihung hierzu und Abschreiben der Gebete in ein Buch.

LG Richard
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22 Nov 2014 10:10 #20237 von Bea
Vielen Dank für deine Ausführung, Richard…
Ja, wenn ich in meinem eigenen „Reich“ bin fließen die Gedanken nur so und es inspiriert mich, Dinge einfach auch auf den Grund zu gehen, um Klarheit zu erlangen.
Dabei habe ich so viele Themen, die ich als wichtig ansehe, um Verständnis zu finden…
Wir sind alle im innen miteinander verbunden, dabei kommt mir das kollektive Unterbewusstsein in den Sinn…
Der spirituellen Ordnung nach zu folgen, erleben wir bereits vor unserer Geburt unseren Lebensfilm und können auf unser Leben schauen. Wir „verabreden“ uns mit Menschen, die wir in unserem Leben „treffen“, um etwas von ihnen zu lernen und ebenso, dass diese Menschen von uns lernen, damit wir auf eine höhere Ebene des Bewusstsein kommen, um es ganz deutlich zu machen, dem Aufstiegsprozess zu folgen…
Vieles entsteht in 3 D, was wir dort nicht lösen können, sondern wir müssen, besser können es in 4 auflösen und uns Unterstützung durch z. B. Shamballa 1024 aus der 5. Ebene holen. Wenn wir diesen Grad des Bewusstseins erleben, sind wir praktisch schmerzfrei, alles erscheint leicht und die Leichtigkeit und das Licht dringen in unseren Körper.
Der Schmerzkörper sitzt dann in der „niedereren“ Frequenz, gleichwohl erfahren wir das durch körperliche Schmerzen. Wenn ich lange genug nicht mehr in meiner Mitte bin und den Zugang zu mir verloren habe und auf meinem Pfad weitergehe, entsteht irgendwann „Krankheit“. Dann signalisiert mir der Körper, dass etwas nicht in Ordnung ist.
An einem Punkt verselbständigen sich diese Muster, die aus früheren „Erfahrungen“ stammen, möglicherweise auch aus früheren Inkarnationen.
Man nennt es dann auch „spirituelle Entwicklung durch Leid“….
Schmerzen, lieber Kim, sind Erfahrungen, die wehtun, aber die deinem höheren Bewusstsein dienlich sind. Es heißt nicht, dass man einen Bogen um diese Erfahrungen macht, um diese zu vermeiden, sondern dass man reinspringt und auch das Leid bejahend annimmt. Denn wenn man sich gegen Situationen wehrt, entsteht dadurch ein Widerstand, man kämpft gegen sich selber und das ist ein Kampf, den man nie gewinnen kann.
Dadurch entstehen viele Situationen erneut, oft hat man das Gefühl, dass man das Erlebte schon mal genau so empfunden hat, nur mit einem anderen Partner und stellt sich dann die Frage, wie nun schon wieder? Diese Situationen erlebt man so lange, bis man begriffen hat, was der Auslöser des Leidens ist. Dein Ego, ist das, was dir da die Illusion schenkt, nee, mit mir bitte nicht, aber es ist nicht dein Inneres, was zu dir spricht. Oft genug ist der Selbstschutz so hochgezogen, weil man Angst hat vor diesen Schmerzen. Man lässt sich auf diese Beziehung nicht ein, man ist nie richtig da, man lebt was anderes oder übertünscht es mit Arbeit oder anderen diversen Handlungen, um sich von dem Hauptthema abzulenken. Aber es nützt nichts, es verfolgt einen…
Tief innen drin, dort sitzt die innere Stimme, die wie Richard schon gesagt hat, deine Seelenstimme ist, in Verbindung mit Mitgefühl.
Es kommt darauf an, was dich glücklich macht und was du leben willst.
Ist es das eine, was dich glücklich macht oder willst du lieber das andere leben?
Deshalb erleben viele Menschen das in einem Zwiespalt; auf den Punkt gebracht, entsteht eine Sucht auf der Suche nach mir selber.
Dabei finde ich ganz wichtig, authentisch zu sein, so viele Konflikte können sich lösen oder auch gar nicht entstehen, wenn man sich auf der Seelenebene begegnet.

Alles Liebe für euch, Bea :)
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22 Nov 2014 10:31 #20238 von Kimm
Hallo Richard

Ich habe den Eindruck das der Schmerzkörper das gleiche gemeint sein könne wie das Gebetsfeld so wie ich denke und fühle ziehe ich das an was ich zum weiter kommen brauche. Mein Umfeld reagiert darauf.

Gruß Kim