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"Alleine" geht nicht mehr

15 Jan 2012 21:48 #16572 von Martl
Grüß Euch,

ich mach die letzte Zeit bei mir eine Feststellung: Ohne Mitmenschen hab ich keine Energie mehr.

Nicht dass ich nicht mal abschalten kann, und bei mir sein will.

Aber bei allem wo ich was vorantreiben will, kann ich nur noch gemeinsam.


Erst hab ich mich noch mit Erholungsbedürftigkeit heraus geredet. Aber mittlerweile denk ich es ist ganz einfach Teil des großen Planes. Wir gehören zusammen. Vielleicht der Anfang vom Ich zum Wir?

Wem geht´s Ähnlich?

Ich freu mich auf Eure Antworten.

Alles Liebe

Martl
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15 Jan 2012 22:41 #16574 von kathrinro
Hallo Martl,

schön, dass Du das ansprichst.
Ich beobachte das bei mir seit Kurzem mit ziemlicher Verwunderung.
Ich war in den letzten Jahren eher darauf bedacht, mich so oft wie möglich zurück zu ziehen, mir war mein Freiraum extrem wichtig geworden.
Und plötzlich bemerke ich, dass ich beim arbeiten mit Menschen total energiegeladen bin - auch wenn es Probleme gibt.
Zu Hause komme ich nicht mehr so richtig in die Gänge, obwohl ich dort auch einiges vorantreiben möchte.
Vielleicht sollte ich mir klarer vor Augen halten, was ich in meinem Haus verändern will. Ich möchte hier wieder Raum schaffen der einladend ist. Möchte wieder Menschen hier um mich haben.
Ich beobachte es weiter....

LG, Katrin.
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16 Jan 2012 06:23 - 16 Jan 2012 06:24 #16575 von Martin
Hallo Martl,

interessant, dass Deine Feststellung gerade jetzt kommt. Ich habe Ähnliches bemerkt.

Ich glaube, es liegt daran, dass dieses Jahr 2012 besonders wichtig für die Vernetzung zwischen den Menschen ist. Wir haben ganz viel zu stemmen und zu tun, damit wir Veränderungen in der Welt erreichen können. Und das ist als Einzelkämpfer nicht mehr möglich. Wir müssen uns also mit anderen Menschen verbinden, mit denen wir derartige Projekte gemeinsam packen.

Und: Wir spüren, dass wir ALLE EINS SIND. Die Zeiten, in denen jeder für sich alleine etwas erreichen wollte, sind vorbei. Wir fühlen einfach in unseren Herzen, dass wir dieses EINS-SEIN in unsere ERFAHRUNG bringen wollen. Und das geht nur mit den Menschen, nicht ohne sie.

Für mich sind deshalb meine Seminare ganz besonders, weil ich dort (weil wir dort) so intensiv dieses WIR, dieses EINS-SEIN erleben können und uns in tiefer LIEBE und Achtsamkeit auf Seelenebene begegnen können. Und ich weiß: Das ist auch im ganz normalen Leben möglich - immer mehr.

Und es ist das, was ich in jeder auch noch so kurzen Begegnungen versuche, selbst wenn es nur im Geschäft der Kontakt mit der Verkäuferin ist. Es entstehen tiefe Verbindungen, die nicht über Worte erklärbar sind. Und wir gehen mit einem Lächeln auseinander und nehmen desen schönen Moment mit nach Hause.

Jede Begegnung mit einem anderen Menschen ist ein Geschenk!

Herzlichst

Martin
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16 Jan 2012 08:03 #16576 von Birgit Janzen
Danke euch- ja - auch ich habe es immer öfter bemerkt- auch in den letzen 2-3 Jahren-
Silvester habe ich das 1. mal seid langen wieder mit Freunden gefeiert und so viel Liebe gespürt- (ich war jahrelang viel allein- denn die Mädels nabeln sich immer mehr ab- und das ist auch gut so- )
es war einfach wunderbar-
seit ca einem Jahr habe ich einen Minijob und fühle mich viel wohler- gehe gern in die Stadt- auf Wochenmärkte - usw.
zu Hause fühlte ich mich manchmal Antriebslos- mir kamen Gedanken /Zweifel ob ich ein "EnergieRäuber" wäre- doch wußte und weiß ich auch das ich viel Energie und Kraft auch allein mit mir oder vorallem in Kreativen Tätigkeiten und Meditationen usw.entwickeln kann-
ich fing die Emotionen meiner Mädels auf- die ihren Weg finden dürfen- ihn "allein" bewältigen wollen um zu wachsen - fühlte mich dadurch auch manchmal ausgeschlossen- was mir manchmal die
Kraft nahm-

doch als dann das Gedicht von "Ich suche meinen Stamm" das ich vor einigen Tagen hier reinstellte- zur Jahreswende- zu mir kam- wußte ich das es genau jetz die Zeit für diese Empfindungen und Wünsche
meiner/Unserer Seelen entspricht- vorallem der letzte Abschnitt vom "ausgeschlossen- fühlen-
und den Wunsch nach Gmeinsamkeit spürte ich sehr deutlich- darum nochmal mit liebevollen gemeinSAMEN GeDANKen und wünsche - umgeänder auf "ich F I N D E meinen Stamm= Wir finden ;)

Ich finde meinen Stamm.
Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht,
haben Funken in den Augen und
ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr “Anders”-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und
sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.

( Verfasser unbekannt)
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16 Jan 2012 09:39 #16577 von Rita
Lieber Martl,

das ist genau etwas, was mich seit einiger Zeit beschäftigt, nur in die genau gegenteilige Richtung. Ich war immer schon ein Mensch, der die Menschen suchte, gerne mit ihnen zusammen war, allerdings auch sehr stark ihre jeweiligen Schwingungen mit bekam und immer noch (oder noche mehr) bekommt. Ich habe leitende Positionen in einem Verein und seit dem letzten Herbst hatte ich das Gefühl, das alles nicht mehr zu wollen. Am liebsten hätte ich alles aufgegeben, aber mein Verantwortungsgefühl, eine Gemeinschaft, die seit 64 Jahren besteht, nicht im Stich zu lassen, hat mich davon abgehalten. Ich habe dann nachgespürt, was da mit mir los ist und die Antwort war - für mich erschreckend - die Menschen gehen mir auf den Wecker :ohmy:
Ich war niemals ein "Einzelkämpfer", immer ein Team Player, konnte Gemeinschaften gut motivieren, zusammenhalten und ihnen bei ihrer Arbeit Freude vermitteln. Nun möchte ich plötzlich für mich sein, mich mit selbst beschäftigen. Mir ist das Buch von Robert Betz "Raus aus den alten Schuhen" in die Hand gekommen (ich suchte mal wieder etwas ganz anderes und sollte unbedingt dort schauen, wo dieses Buch stand)und ich kann mich im Moment nur über mich selbst wundern, was da passiert.
Gestern habe ich einen Trimmkurs gegeben und dort waren Energien unterwegs, die mir fast die Luft zum atmen nahmen. Soviel negative Schwingungen auf einem Haufen habe ich lange nicht erlebt.Es waren so viele destruktive Gedanken unterwegs, es wurde nur geschimpft, gemeckert, nieder gemacht (hatte nichts mit meiner Person zu tun) und ich hatte das Gefühl, dass all diese Menschen eigentlich um Hilfe rufen. Am Ende des Tages hatte ich Kopfschmerzen, was bei mir auch ganz selten vorkommt.
Ich weiß, dass ich das, dem ich meine Energie gebe, verstärkt zu spüren bekomme. Aber ich will mich ja gar nicht damit beschäftigen und meine Energie lieber in erfreulichere Dinge geben, trotzdem kommt es "über mich". Mich erschreckt eben am meisten, dass ich die Gesellschaft anderer Menschen eher meiden möchte, was ganz und gar untypisch für mich ist.
Hast du Martl oder ihr anderen eine Idee, was da los sein könnte?

Liebe Grüße von

Rita
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16 Jan 2012 10:14 #16578 von Miakoda
Mir geht es so auf der einen Seite möchte ich nicht alleine sein, auf der anderen Seite suche ich die Ruhe. Nach was ich mich sehen ist einen Mensch mit dem ich über meine Ansichten reden kann. Ich habe zwar einpaar Freunde auf die ich mich verlassen kann, und die es auch leben aber darüber reden????
Liebe Rita, man braucht auch seinen Rückzug, man kann nicht immer in der ersten Reihe tanzen.
Wir sind viele Menschen, schau mal um dich es gibt bestimmt schon jemanden der etwas von deiner Verantwortung abnehmen kann, so das Du das Buch oder lesen kannst.

Lieben Gruß Miakoda
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