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"Alleine" geht nicht mehr

16 Jan 2012 16:09 #16585 von Rita
Liebe Marlène,

danke fürs Mitüberlegen.
Ich habe schon vor einigen Monaten gesagt, dass ich eigentlich nicht weiter machen möchte. Aber es ist, so merkwürdig das klingen mag, weit und breit nicht ein einziger in Sicht, der meine Arbeit übernehmen könnte. Wenn ich gehe, geht die Gemeinschaft mit einer 64jährigen Tradition kaputt. Ich habe nun schon eine Winterpause von 3 Monaten durchgesetzt, die ich aber auch nur mit einer Unterbrechung genießen kann, es steht die Jahreshauptversammlung mit Wahlen an, die ich leiten muss. Aber es ist zumindest eine Möglichkeit, alles mit ein wenig Abstand zu betrachten.
Es ist gut möglich, dass die negativen Energien, die mir immer wieder entgegen kommen, mir im Außen zeigen, was im Innen los ist.
Dake noch einmal, dass du mir bisschen auf die Sprünge hilfst.

Lieben Gruß von
Rita
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16 Jan 2012 16:37 #16587 von nanabosho
Ein interessantes Thema und ich bin verrückt genug, dazu ein paar Sätze zu schreiben.
Nachdem ich Familie und - in noch tieferer Vergangenheit Kirchgemeinde und einen erheblichen Freundeskreis - gehabt habe und das hinter mir ließ, war ich froh und hätte über mein Alleinsein jubeln können. Tat es auch und stellte neue Weichen.
Es gab Versuchungen, da fühlte ich mich zuweilen von dieser oder jener Gruppe angezogen und war nahe daran, mich zu engagieren. Doch dimmer wieder kam die Schranke: Wo eine Gruppe ist, gibt es Erwartungen! Erwartungen an mich, die mich am Ende aufreiben oder zerreißen würden. Und die zu erfüllen ich einfach keine Lust haben würde. Wie in einer Familie!
So blieb ich zurückhaltend. Fast gewöhnte ich mich an die Situation und das Leben jenes berühmten "lonesome wolf".
Da ich aber nun schon tat, was ich tatsächlich wollte und das auf einen Weg zu bringen versuchte, der mir Einkommen schafft, merkte ich, dass ich nicht umhin kam, Kooperation zuzulassen. Meine Vorbehalte und mein Misstrauen überwinden musste, um mich wieder mit Menschen zusammenzutun, die mir helfen, mein eigenes Licht heller leuchten zu lassen. Während ich ihnen helfe, das ihre leuchten zu lassen.
Ich merke, dass ich dabei oft zögere. Aber genau weiß, dass es nur so geht.
Das Leben ist ein Wechselspiel, das ist alles. Wir nehmen es nur verstärkt wahr. Jemand kommt an den Punkt, an dem er sich zurücknehmen muss, ein anderer beginnt von neuem, sich zu engagieren, sich einzuklinken.

Herzliche Grüße,
nanabosho
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17 Jan 2012 06:18 - 17 Jan 2012 06:32 #16592 von Martin
Lieber Stefan,
hallo zusammen,

interessant, welche zwei kontroverse Richtungen sich zeigen: Die einen wünschen sich mehr Verbindung mit Menschen, die anderen befürchten, von deren Energien disharmonisch beeinflusst zu werden.

Mir ist beim Lesen aller dieser Beiträge klar geworden: Wie wir mit dem Kontakt mit anderen Menschen umgehen oder diesen Kontakt (energetisch und/oder emotional) erleben, hängt von unserer eigenen Entwicklung ab. Es hängt davon ab, ob wir bereits ein eigenes, unabhängies Energiesystem aufgebaut haben, unsere eigene Verbindung mit unserer Seelenebene und der Göttlichen Quelle vollständig initiiert haben, oder ob wir unsere Energie noch mehr oder weniger mit Hilfe anderer Menschen auf einem Level halten (Kontrolldramen).

Je selbstständiger und unabhängiger wir mit unserem eigenen Energiesystem sind, d.h. je mehr seelische Stablität (Identität) wir für uns selbst gewonnen haben, desto weniger Ängste haben wir, mit anderen Seelen in Kontakt zu treten. Haben wir uns selbst gefunden, brauchen wir nicht mehr den Anderen, um herauszufinden, wer wir sind. Begegnungen finden dann in völliger Freiheit und ohne jegliche Erwartungen statt und Kontakte zu anderen Menschen werden einfach zu bereichernden Begegnungen.

So wie wir unsere eigene Göttliche Vollkommenheit erkannt haben, so spüren wir auch im Anderen nur das Vollkommene und Göttliche, wir können uns auf Seelenebene mit seinem Bewusstsein verbinden (EINS-SEIN und Bewusstseinsverschmelzung - 12. Prophezeiung), ohne Angst davor zu haben, uns selbst zu verlieren oder vom Anderen manipuliert zu werden.

So erlebe ich es jedenfalls für mich selbst. Persönliche Ambitionen treten ganz in den Hintergrund, weil der Andere nicht mehr dazu "gebraucht" wird, eigene Bedürfnisse zu befriedigen oder Defizite zu füllen. Die Verbindung mit Anderen findet dann nur noch im Überpersönlichen, in der AGAPE, der Universellen LIEBE statt.

Herzlichst

Martin
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17 Jan 2012 09:42 - 17 Jan 2012 09:44 #16598 von Birgit Janzen
lieber Stefan- Lieber Martin- ich danke euch für eure - auch für mich Wahrhaftig erlebten Beiträge-
meine Erfahrungsergänzug dazu ist z.zt. das auch ich rausgehen kann - um in meinem Umfeld die
Energien zu erhöhen- ich auch Ruhephasen brauche- wenn meine Energie erhöht wurde -um sie in meinen Körperzellbewußtsein gedeihen zu lassen- mich liebevoll wissend abgrenzen kann--

ich jedoch immerwieder mitfühlend von den Erfahrungen und Emotionen meiner Töchter und Familie-
und mir persönlich liebevollen Freunden beeinflußen lasse- es ist schon viel besser geworden-
doch meine Mädels sind mir am wichtigsten- und da kann ich z.zt. noch nicht neutral bleiben kann (d. h. ihnen keinen Vorschriften zu machen- doch mit ihnen zu fühlen-) da wir in einem Haus wohnen und sie gerade das berufliche und emotionale-Ptnerschaftsfeld kennen lernen.

Klar werden jetzt eingige den Gedanken des "du mußt loslassen" hegen- ich weiss - doch auch das
ist eine Wachstumsphasen des begREIFENs!
-
danke für unser aller Miteinander hier und in unserem Umfeld- liebbevolle Gedanken begleiten uns-Birgit
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17 Jan 2012 20:12 #16611 von Martl
Grüß Euch,

erst mal Danke für Eure vielen Beiträge.

Ich muss dazusagen, dass ich immer schon ein geselliger Mensch war, aber beim Arbeiten aus Angst vor Beeinflussung lieber mein Ding machte. Es funktionierte. Ich entschied alles nach meinem Ermessen, keiner konnte mir dagegen reden, ich war frei.

Durch meine spirituelle Erfahrungen die ich in den letzten Jahren sammeln durfte, und die Ängste, die mir auch dank Euch bewusst geworden sind, und die ich so annehmen und überwinden konnte, Fand und finde ich immer mehr den Mut zu mir und meiner Wahrheit - egal auch vor wem - zu stehen.

So gelingt es mir nun meistens, Menschen die mir vor einem Jahr noch Angst machten (glaubte damals nicht dass sie mir Angst machen, sondern dass es deren Verhalten ist, das mich zur Weisglut bringt oder mich von ihnen abwenden lässt), mit offenem Herzen zu begegnen, und wenn es sein soll eben auch entgegenzutreten. Ein Nein von einem Ehrlich strahlenden Lächeln wird viel lieber akzeptiert als ein gequältes Ja. Das hab ich nun ganz oft erfahren dürfen.

Und da gibt es noch die Komponente des Gegenpols. Wenn ich gemeinsam etwas ERARBEITE, ERSCHAFFE, und das war auch der Ausgangspunkt meines Themas, dann gibt das sowas wie eine Fusion, wenn ich mich auf die göttliche Essenz einlasse. Und dies setzt Glücksgefühle frei, ohne die ich einfach nicht mehr will. Es ist einfach so schön, ohne Hervorhebung der eigenen Person zu arbeiten. Da kann ich hundert Prozent Mensch sein. Und mein Liebe und meine Wahrheit in die Welt tragen.

Diese meine Erfahrung sollte aber kein Aufruf zur Nachahmung sein, da wie Martin schon treffend beschrieben hat, jeder sich erst ganz selbst gefunden haben soll, um auch zu sich stehen zu können.

Alles Liebe

Martl
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17 Jan 2012 21:05 #16613 von Richard179
Hallo ihr Lieben,

ich kenne das auch. Ich fühlte mich ausgelaugt, lustlos, müde. Und ich kenne das in verschiedenen Richtungen. Einmal alleine mit mir bei der Arbeit, dann auch wieder mal in Gesellschaft. Ich habe festgestellt, dass ich dann meistens nicht im Einklang mit mir bin. Der Kopf gibt einen Plan vor, Ziele Ergebnisse, Anforderungen. Doch es fließt nicht. Kräfte arbeiten gegeneinander. Ich stelle fest ich bin nicht wirklich bereitwillig, habe keine Freude dabei. Begeisterung ist nicht. Diese Energien helfen niemandem, das weiß ich jetzt. Den Mut, mir dann einfach Freiheiten zu nehmen, den hatte ich eigentlich oft, auch schon ohne diese Erkenntnis. Und heute weiß ich auch, dass dies das Beste ist, für alle Beteiligten. Ich nehme mir Freiheit immer öfter, es schlechter laufen zu lassen und weiß, es ist so gedacht. Und insgesamt läuft es dann sehr oft sogar besser.

Alles Liebe,
Richard
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